Fehlalarm am RGP

Dienstagnachmittag (29.6.21).

Es braute sich was zusammen.

Dunkle Wolken, Blitze erhellten den Himmel, lautes Grummeln.

Es war ja nicht so, dass Gewitter angesagt war…

 

Und schon ging es los – es? Das Gewitter? Ja, das auch, ein wenig, aber auch ER!

Der Feueralarm am RGP. 

 

Laut dröhnte er durch die Hallen des Gymnasiums, ohrenbetäubend, fast schon bedrohlich.

 

Und jetzt? Panik? Nein, was jetzt kommt, war doch klar: Wir folgtem dem Notfallprotokoll, wie wir es gelernt hatten.

Und so entfluchteten alle Klassen brav das Hauptgebäude.

 

Doch was war das? Im Sonderbau und Nebengebäude ging alles weiter seinen ruhigen Gang? Nein, das durfte nicht sein. Und so gab Herr Adam die Anweisung, dass auch diese beiden Gebäudeteile evakuiert werden sollen. Ziemlich verdutzt schaute man da aus der Wäsche, hat man doch überhaupt nichts mitbekommen, weil der Alarm nur im Hautgebäude lärmte.

Aber auch die restlichen Entfluchtungen liefen vorbildlich ab und in Windeseile war die komplette Schule leer.

 

Und das Gewitter? Der Wind und Regen? Die hatten sicherlich Mitleid mit den armen Lernenden und Lehrenden, die alle am Sammelplatz warteten wie es weitergehen sollte, nicht wahr?

NEIN, fast wie auf Knopfdruck öffneten sich die Himmelsschleusen und das Wasser platzte in so großer Menge auf uns runter, dass wir binnen Sekunden durchnässt waren. Also wieder alle rennen, dieses Mal IN die Schule (die Feuerwehr war ja inzwischen eingetroffen, um der Ursache auf den Grund zu gehen). Patschnass im Atrium, dafür aber ohne Alarmlärm (Gott sei Dank konnten die Feurwehrleute ihn abstellen) freuten wir uns alle, dass es nochmal gut ging (und auch ein wenig darüber, dass die 8. Stunde dem Alarm zum Opfer fiel).

 

Und wieso das alles? Ein Fehlalarm, nichts weiter. Aber besser so, als eine richtige Katastrophe.

 

 

Mehr Photos haben die Redaktion leider bis Redaktionsschluss nicht erreicht – schade eigentlich. Aber vielleicht verirrt sich doch noch das eine oder andere Bild zu uns.

 

Text: Désirée Kirschler

Photos: Miriam Plachta, Cheyenne Kuch (KS1), Nina Schulz (KS1)